Usbekistan 2022

Vorwort

Um einmal an den letzten Reisebericht anzuknüpfen: Ganz so fremd ist mir das Land nicht mehr. Auf dieser Reise werden die Hauptorte der letzten Reise erneut besucht, auf Nukus und Moynaq verzichten wir allerdings auch, da ich bei dieser Reise nicht alleine unterwegs bin, denn meine Frau und meine Eltern sind dieses Mal dabei.

Planung

Die Reiseplanung habe ich anhand meiner ersten Usbekistanreise verfasst und in Abstimmung mit meiner Frau für meine Eltern angenehm gestaltet, sodass wir an keinem Punkt der Reise gestresst sein sollten. Für die Reise zwischen den Städten fiel die Wahl mal wieder auf die Bahn, seit 2019 wurde hier vieles ausgebaut, fast alle Züge fahren inzwischen täglich. Der Schnellzug soll bis 2024 Tashkent mit Khiva in 7 Stunden verbinden, aktuell fährt dieser allerdings nur bis Bukhara. Für die Fahrten innerhalb der Städte wird auf Taxis oder den Nahverkehr in Form von Straßenbahn, Bus oder Metro zurückgegriffen.

Unterkünfte

Für die Unterkünfte hatten wir uns auf Mittelklasse Hotels bzw. familiengeführte Gasthäuser geeinigt, die sehr zentral liegen. Frühstück sollte natürlich auch angeboten werden. Preislich sprechen wir von 40-70€ pro Nacht & Zimmer. 

Anreise

Gebucht haben wir die Flüge mit Turkish Airlines von Nürnberg bzw. Hannover über Istanbul nach Tashkent, da zur Reiseplanung der Flughafen von Samarkand noch wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. Die Flüge waren auch sehr angenehm und sehr pünktlich. Die Gepäckrichtlinie von Turkish Airlines ist sehr gut, im günstigsten Tarif sind bereits 30kg inklusive, die Alternative mit Uzbekistan Airways ist keine nennenswerte Alternative, da hier bereits Light Tarife ohne Gepäck existieren, außerdem hätten wir hierfür nach Frankfurt gemusst. Aeroflot stand zu keiner Zeit im Fokus unserer Planungen. 

Ankunft 9. Mai 2022

Wir sind gegen 7:30 am Montagmorgen in Tashkent gelandet und durften auf dem Vorfeld des Internationalen Flughafens aussteigen, die wenigen Brückenpositionen sind offenbar Uzbekistan Airways zugewiesen. Mit dem Bus ging es zur Einreise. Meine Frau durfte sich beim Schalter für Landsleute einreihen, während wir bei den Visa on Arrival-Schaltern warten durften. Es dauerte vielleicht 10 Minuten, bis wir auf’s Gepäck warten mussten. Und das dauerte und dauerte. Die Wechselstube ist seit meinem letzten Besuch umgezogen und nun an der rechten Flanke (vom Visa-Schalter gesehen links). Der Wechselkurs vom Euro ist derzeit sehr gut (1€ = 12.400 Som). Da wir noch ein paar iPhones für eine Freundin mitgenommen hatten, wartete ihre Schwester am Ausgang auf uns, sie war so nett und hat uns zwei Taxis für die Fahrt zum Hotel gerufen. 

Beim Kontakt mit dem Hotel hieß es ursprünglich, dass wir selbstverständlich kostenfrei morgens bereits ins Zimmer könnten. Bei unserer Ankunft waren die Zimmer allerdings noch belegt, wobei das Hotel nicht im Ansatz ausgebucht war. So wurde ein wenig umgepackt und die Koffer im Hotel verstaut, damit wir uns schon mal einen ersten Eindruck von Tashkent verschaffen konnten, ehe die große Mittagshitze kommt. 

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