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Tiflis – Tag 2

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Freitag, 13. März 2020

Beim Aufstehen merkte ich schon, dass das Wetter heute deutlich schlechter als in den letzten zwei Wochen war. Nach dem Frühstück gehe ich wieder in die Stadt, da es anfängt zu regnen, lade ich die Metrocard am Automaten auf und fahre zwei Minuten hinunter. Eine Station bis zum Liberty Square. Von hier laufe ich durch die Altstadt, ich habe nicht mehr wirklich Lust groß was zu tun. 

Laufe noch zum Wasserfall von Tiflis, der hinter quasi direkt hinter der Burgruine liegt, nur kann man ihn von oben nicht entdecken, eine Freundin hat mich auf diesen aufmerksam gemacht. Hier ist auch ein Bogen mit Malereien, die mir aus Usbekistan, speziell aus Samarkand, bekannt vorkommen. Hinter der Fassade liegen die Schwefelbäder des Chreli Abano. 

Auf dem Rückweg nehme ich mir im Spar ein Bier mit und fahre mit der Seilbahn vom Park hoch zur Festungsruine Nariqala. Ein Bier mit netter Aussicht. Da es anfängt zu regnen, mache ich mich bald schon wieder hinab. 

Ideenlos gehe ich zur nächsten Metrostation Avlabari und fahre einfach mal bis zur Endstation, kostet ja quasi nichts. Eine Fahrt kostet 50 Tetri, beim Einsatz in den folgenden 1,5 Stunden sind die Fahrten kostenlos, wenn ich das richtig verstanden habe. 

Die Metro ist nicht voll, so finde ich schnell einen Platz. Am Endpunkt Akhmeteli Theatre schaue ich kurz durchs Einkaufszentrum, bevor ich wieder Richtung Rustaveli fahre. Unterwegs nehme ich mir noch eine Kleinigkeit zu essen mit, ich weiß nicht mehr was es gekostet hat, jedenfalls war es lecker und sehr günstig. 

Aufgrund von Müdigkeit bin ich wieder ins Hotel gegangen und habe mich nochmal hingelegt. Abends wollte ich nochmal ins „bread & wine“ gegenüber der Rustaveli Metrostation, leider ist es geschlossen. Ich hatte noch eine Empfehlung für zwei Restaurants bekommen, so mache ich mich auf den Weg die Straße hinab zum Pasanauri, einem Restaurant georgischer Küche. 

Schnell werde ich fündig. Es dauert allerdings ewig, bis das Essen kommt. Service ist nicht gerade die Stärke in Georgien, Scheuklappen bei allen Kellnern. Vom Essen war ich allerdings enttäuscht, nicht dass es mir nicht geschmeckt hat, aber das Fleisch war viel zu zäh und trocken. Mit Khinkali oder Katschapuri hätte ich vermutlich weniger Enttäuschung gehabt. 

Ich trinke abends auf dem Balkon noch ein paar letzte Bier und genieße die Aussicht auf die Stadt.