Ein Tag in Bern

Oktober 2017

Ursprünglich wollte ich zwei Tage in Bern bleiben, allerdings war ich von dem kurzzeitigen Grounding von Skywork Airlines betroffen, sodass daraus ein Tag Bern und ein Tag Zürich wurde. Nach der Ankunft im Hostel 77 ging es nur noch ins Bett, der Tag war schon lang genug gewesen und ich wollte ausgeschlafen die Stadt besichtigen.

Da die schweizerische Hauptstadt doch recht übersichtlich ist, hatte ich vorab wenig geplant. Einmal auf den Berner Münster sollte es aber gehen. Dazu ein bisschen Bummeln zwischen Aare und Altstadt.

Nachdem ich im Flussbett der Aare stand, sollte es die Nydeggtreppe hinauf gehen.

Auch wenn der Aufstieg auf den Berner Münster etwas anstrengend war, lohnt sich dieser allein wegen des weiten Ausblicks über Bern und die umliegenden Dörfer.

Es ist Markt in der Stadt, nach dem Abstieg von über 370 Stufen hole ich mir einen Brotzopf zur Stärkung. Nach einem netten Rundgang durch die Altstadt beim Essen sollte es aus der Stadt rausgehen.

Da das Wetter heute sehr schön war, wollte ich mit der Linie 9 Richtung Wabern fahren, hier konnte ich auf die Gurtenbahn umsteigen, diese ist im Bernmobilticket inkludiert, ansonsten kostet die einfache Fahrt 6,50 Franken.

Beim Abstieg kam eine sehr schlechte Nachricht per SMS, man teilte mir mit, dass mein Flug bzw. alle Skywork Airlines Flüge gestrichen seien, da die Betriebserlaubnis nicht verlängert werden konnte. Ich machte mich auf den schnellsten Weg nach unten und fuhr zum Berner Flughafen. Der Service der Airline war sehr freundlich und buchte mich auf den Sonntagabendflug der Eurowings von Zürich nach Hamburg um, die Kosten für das Zugticket erhielt ich nachträglich zurück. Nach dem vermeintlich letzten Start einer Saab 2000 sollte es erstmal wieder zurück nach Bern gehen.

Am Berner Hauptbahnhof löste ich noch den Fahrschein für den morgigen Sonntag nach Zürich, das Ticket kostete 56 Schweizer Franken und war vollflexibel. Mit der Straßenbahn ging es zur Nydeggbrücke. Ich versuchte noch einen Platz im Alten Tramdepot zu bekommen, da es hier recht voll war und ich nicht reserviert hatte.

Das Bier mundete sehr und auch die Spätzle waren recht lecker. Nach dem Essen ging es wieder in die Stadt, die Sonne war inzwischen fast untergegangen und so nutze ich die Zeit für ein paar nette Nachtaufnahmen, ehe ich am Bundeshaus in das Lichtspiel stolperte.

Da es am Abend schon sehr kalt war und ich eigentlich alles gesehen hatte, ging es nach dem Film zurück ins Hostel. Ich holte mir noch ein Bier an der Bar, ehe es ins Bett ging. Für den Sonntag stand ja noch Zürich auf dem Programm. Den Bericht zu Zürich gibt’s nachfolgend.

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