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Tiflis – Tag 1

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Donnerstag, 12. März 2020

Heute kann ich eigentlich mal wieder ausschlafen, gegen 10 gehe zum Frühstück und um halb 12 laufe ich Richtung Altstadt. Theoretisch könnte ich auch die Metro nutzen, jedoch sehe ich dann nichts. 

Nach einer Weile komme ich auch in der Altstadt an, nachdem ich bereits am Freiheitsplatz vorbeigekommen war. Ich lasse mich durch die Straßenzüge treiben und genieße die guten Gerüche aus den Fenstern der Häuser. Zwischendurch muss ich jedoch auch mal den ein oder anderen mit „ne trat‘ moye vremya“ abwimmeln, der wichtigste russische Satz, den ich kann. 

Staatliches Sacharia-Paliaschwili Theater für Oper und Ballett
Parlament
Kaschweti-Kirche
Freiheitsplatz
Friedensbrücke und Ausblick auf den Fernsehturm und die Bergstation der Standseilbahn zum Mtatsminda Park
Rike Konzerthalle und Präsidentenpalast oberhalb vom Kura-Fluss 

Über die Friedensbrücke überquere ich den Fluss und gehe zur Seilbahnstation, kaufe mir dort eine Metrokarte und eine Onewayfahrt nach oben zur Festung Nariqala. Die Aussicht über Tiflis ist heftig, so erstreckt sich die Stadt doch deutlich weiter als ich dachte. In der Festung steht abermals eine Kirche, die Wandmalerungen sind bezaubernd, jedoch vermute ich, dass sie relativ jung sind. Es ist auch möglich die Ruine ein Stück weiter zu erklimmen, von hier bekommt man noch bessere Aussichten über die Stadt. 

Festung Nariqala

Nach einer Weile gehe ich über die Treppen hinunter in die Altstadt und laufe Richtung Standseilbahn. Der Aufstieg zur „Talstation“ bräuchte schon eine eigene Seilbahn, denke ich mir nur. 

Eingang zur Standseilbahn

Pro Strecke kostet die rund vier Minuten lange Fahrt 6 Lari, dazu kommt noch eine aufladbare Karte zu 2 Lari, hier kann die Metrokarte nicht genutzt werden. Aussicht auf die Stadt gibt es auch hier reichhaltig.

Am Rande der Stadtmauer

Ich habe mich noch mit jemanden zum Essen verabredet und gehe daher nochmal ins Hotel zurück, eine Dusche könnte nach dem anstrengenden Tag nicht schaden. Gegen 8 treffen wir uns und die Entscheidung fiel auf Georgisch. Es wurde das Taghlaura, das Essen war lecker und die Unterhaltung sehr angenehm. Auch das selbstgebraute Bier schmeckte gut.

Zum Abschluss des Tages gibt’s noch ein paar Nachtaufnahmen vom Balkon der Suite.