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Borjomi – Tag I

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Nachdem ich kurz meinen Rucksack entleert habe, mache ich mich wieder auf den Weg, die Stadt zu erkunden und auf den Weg zur Seilbahn. Die Fahrt kostet 5 Lari pro Richtung, ich kaufe direkt zwei Tickets, da ich noch nicht weiß, ob ich lange oben bleiben werde. Die Fahrt dauert rund drei Minuten. Die Seilbahn fährt von 10 bis 23 Uhr. Unterwegs bekommt man ganz nette Ausblicke auf den kleinen Wasserfall und den Park sowie den Borjomi-Fluss. 

An der Bergstation kann man auch noch eine Ebene höher gehen und bekommt noch einen Blick auf ganz Borjomi. Ich entscheide mich hier zunächst bis zum nächsten Ort entlang der Straße zu laufen. Eventuell bekomme ich noch ein paar mehr Ausblicke auf den Schnee in den Bergen. 

Hinter den Bäumen versteckt sich ein Kloster, was noch nicht fertig ist. 

Unterwegs begegnen mir mal wieder streunende Kühe und Hunde, letztere wird man schwer wieder los. Sie verfolgen einen ein ganzes Stück, vermutlich bis man ihr Revier verlassen hat, sind aber bisher immer ruhig geblieben. 

Hier würde es zu den heißen Borjomi-Quellbädern gehen.

Nach einigen Kilometern drehe ich um und laufe wieder zur Seilbahn zurück, auch ein Riesenrad gibt es hier oben, es ist allerdings noch nicht in Betrieb, die Saison steht noch bevor. Mit der nächsten Talfahrt bin ich wieder in Borjomi und nehme mir im nächsten Laden noch etwas zu trinken mit, ruhe mich ein wenig aus, Parki-Bahnhof von Borjomi mit dem Nachmittagszug nach Tiflis,…

…und suche mir abends ein Plätzchen im Old Borjomi, was mir neben einem weiteren Restaurant hier empfohlen wurde. 

Restaurant Old Borjomi

Für das heutige Abendmahl wählte ich die Pilzsuppe und Khinkali, letztere waren relativ scharf, mit zwei Bier habe mit „Zwangstrinkgeld“ ich knapp unter 20 Lari bezahlt. Auf dem Weg zurück zur Unterkunft nehme ich mir noch ein Absackerbierchen mit und mache noch ein paar Fotos bei Abendstimmung. 

„Bridge of Beauty“

Schreibe noch kurz den Bericht weiter und gehe dann zeitig ins Bett, denn morgen muss ich wieder recht früh aufstehen, vorher hatte ich noch mit meiner Gastgeberin bzw. Ihrer Tochter ausgemacht, dass ich kein Frühstück brauchte, mir bot man allerdings Sandwiches an, das konnte ich auch nicht ablehnen. Nur wegen mir sollten sie nicht so früh aufstehen müssen.