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Ausflug nach Gudauri – Teil III

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Unterwegs nicke ich leicht ein, war es doch ein anstrengender Tag. Wir halten noch einmal an der Festung Ananuri, die ihren Namen von zwei Schwestern aus dem Dorf hat, die den Feind vom Dorf weggeführt hatten und den Bewohnern Zeit zur Vorbereitung der Verteidigung gaben, der Feind war der Türke, der sie letztlich auch umbrachte. 

In der sowjetischen Ära war hier ein Gefängnis, alle Malereien in der Kirche wurden mit Putz überdeckt. Ein kleiner Teil wurde bereits abgenommen

Blick auf den Stausee, unten ist der zweite Teil der Burg zu sehen, man kam damals über einen Tunnel dorthin.

Dann geht’s auch wieder nach Tiflis zurück, da er auch nicht zum vereinbarten Absetzpunkt möchte, fragt er nach den Hotels und setzt uns jeweils in der Nähe ab. Eine sehr angenehme Geste. 

Bevor es zum Hotel geht nehme ich mir im Spar noch etwas zu essen und Bier mit. Eigentlich will ich noch Duschen gehen als ich im Zimmer angekommen war, jedoch machte jemand von außen mit einem Zweitschlüssel an der Tür rum. Es war die Rezeptionistin und bei ihr stand eine Horde Fremder, sie bat mich, das Zimmer bzw. die Suite für eine Minute zu zeigen. Ich verneinte. Es war einfach nur unhöflich, keine Absprache, kein Klopfen oder ähnliches…