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Ausflug nach Gudauri – Teil II

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Nach guten zwanzig Minuten sind wir am Parkplatz vor der Gergeti-Kirche, ein kurzer Fotostopp aus der nahen Ferne, dann geht’s weiter zur Kirche, wo wir eine gute halbe Stunde zur Besichtigung Zeit haben. 

Der Eintritt ist kostenfrei, wie in eigentlich jeder Kirche in Georgien und auch hier ist das Fotografieren verboten. 

Der Ausblick ist wahnsinnig. Einzigartig in Mitten der hohen Gipfel, aktuell stehen wir auf 2.170m und haben den perfekten Ausblick auf den Berg Kazbek, den zweithöchsten Berg mit 5.047m, der größte ist der Schchara mit guten 5.200m, auch dieser befindet sich hier im Großen Kaukasus. Auf den Kazbek werden im Sommer Wanderungen angeboten, übernachtet wir u.a. in einer ehemals sowjetischen Meteorologischen Station, die gesamte Tour nimmt vier Tage in Anspruch. 

Der Blick auf Stepandzminda

An der Kapelle

Nach einem interessanten Aufenthalt geht’s zurück zum Auto und nach Gudauri, einem der vier großen Skigebiete in Georgien. Zum Essen gehen wir in eine Quasi Skihütte, es ist eines der wenigen günstigen Restaurants hier. 

Nach dem Essen gibt’s die Aktivitätenwahl, zum Georgisch-Russischen Freundschaftsdenkmal, Skifahren, Schneemobil fahren oder Paragliding oder in die Berge. Ich hatte mich schon vorher für die Bergauffahrt entschieden, wenn ich schon mal hier bin. 

Mit dem Skilift kostet die Auffahrt bis zum höchsten Punkt 20 Lari, bzw. 10 Lari pro Lift. Zwischen den beiden Lifts liegen rund 300m, die mal eben im Schnee in Turnschuhen überwunden werden wollen. Aber auch das ist kein Problem, die Aussicht aus dem Lift ist fantastisch.

Am oberen Ende entscheide ich mich schnell zum Gipfelkreuz zu latschen und genieße die Aussicht in die Schluchten zwischen den anderen Gipfeln. 

das Problem ist, dass der Lift gegen 16 Uhr geschlossen wird, so geht’s mit den letzten Gondeln rückwärts bergab. 

Unten angekommen, müssen die zuvor bergab passierten 300m wieder bergaufgelaufen werden, was in Angesicht der Schuhe nicht gerade wenig anstrengend ist. Auch am zweiten Lift geht’s rückwärts bergab. 

Auf dem Weg zum Auto trete ich einmal falsch und sacke gut einen Meter tief ein. Ein wirklich tolles Gefühl. Auf dem Rückweg sieht die Route doch nochmal etwas anders aus, aber es ist dennoch die Gleiche wie beim Hinweg.