Retrospektive: Straßburg 2017

Zu Beginn meiner „Reisekarriere“ probierte ich verschiedene Möglichkeiten aus, möglichst günstig interessante Ziele zu erreichen. Im Herbst 2017 kam ich auf das Blindbooking von Eurowings, das Prinzip des Blindbookings war mir nicht neu, ich hatte es bei der Lufthansa im vorigen Winter bereits getestet.

Das Prinzip: eine Auswahl an Kategorien, hier sind verschiedene Städte zusammengefasst, in die es pro Kategorie gehen kann. Da nicht alle Ziele täglich angeflogen werden, kann man gedanklich manch einen Flug ausschließen. Wenn ein Ziel absolut nicht zusagt, kann dieses gegen einen Aufpreis ausgeschlossen werden, eine bestimmte Anzahl an Zielen muss jedoch im Topf gehalten werden, denn sonst funktioniert das Blindbooking nicht. Ziel war es hiermit Restplätze einfacher zu füllen. Angeboten wurde stets ein Festpreis, der sich nur zwischen den Kategorien unterscheiden konnte. Da es sich meist um Restplätze handeln sollte, war der Buchungszeitraum sehr eingeschränkt, man konnte also frühestens einen Monat vor Abflug buchen und musste mindestens eine Nacht vor Ort verbringen. Später kamen aufpreispflichtige Filtermöglichkeiten hinzu, die die Anpassung der möglichen Flugzeiten erlaubten.

Die Flugzeiten hätten eigentlich nicht besser sein können:

18.11.2017 HAM FKB EW7234 ab 07:10
19.11.2017 FKB HAM EW7239 ab 16:15

Da ich allerdings nicht nach Karlsruhe oder Baden-Baden wollte, fand sich schnell Straßburg als Ziel des Blind-Bookings. Ankunft mit der Bahn sollte also gegen 11 Uhr dort sein, für die Übernachtung entschied ich mich damals für das ibis Styles Gare Centrale. Und nun zum Bericht:

Samstag, 18.11.2017

Gegen vier in der Früh klingelt mein Wecker, aus dem Schlaf gerissen machte ich mir den ersten Kaffee des Tages und sah aus dem Fenster in die Dunkelheit der Nacht. Mit dem Bus um Viertel vor 5 sollte des Richtung Flughafen gehen, einmal in die S-Bahn in Hamburg-Barmbek umgestiegen, erreichte ich den Fuhlsbüttler Airport gegen 5:40. Am Automaten ergatterte ich noch die gedruckte Bordkarte, ehe ich die Sicherheitskontrolle über mir ergehen ließ. Bewaffnet mit einem Croissant zum Frühstück ging es zum Boarding, welches mit dem Bus erfolgen sollte. Air Berlin flog die Strecke zuvor mit Dash 8-400Q, diese hätte definitiv gereicht, denn die Auslastung lag bei gerade mal 40 Passagieren.

Ein herrlicher Anblick über den Hamburger Hafen bei Sonnenaufgang wollte natürlich nicht verpasst werden.

Der Flug wurde von Airberlin für Eurowings durchgeführt, der Airbus wurde allerdings schon umlackiert. Über den Wolken las ich ein paar Branchennews und frühstückte erneut. Nach der pünktlichen Landung in Karlsruhe schnappte ich mir den nächsten Bus Richtung Rastatt, ehe es mit dem Regionalzug nach Karlsruhe ging. Ich wartete auf den ICE (Typ Velaro D) Richtung Paris Est für die Fahrt nach Straßburg.

Am Bahnhof orientierte ich mich kurz auf der Suche nach meinem Hotel. Beim versuchten Check-In sagte man mir jedoch, dass sie überbucht seien und man mir ein Zimmer im Mercure inkl. Frühstück reserviert hätte. Das Mercure liegt nur wenige hundert Meter entfernt auf der gleichen Straße Richtung Altstadt.

Es gab ein nettes Standardzimmer, nach dem Auspacken und Aufladen der Akkus ging es zügig Richtung Altstadt.

In Le Petit France fand ich am Abend ein nettes Restaurant

und entschied mich für ein Menü, bestehend aus

Speisekarte

Am Abend machte ich noch einen Rundgang für diverse Nachtaufnahmen ehe es ins Bett ging.

Sonntag 19.11.2017

Nach einer erfrischenden Dusche bediente ich mich am Frühstücksbuffet, bevor es nochmal einen kleinen Rundgang durch die Altstadt gab. Gegen Mittag musste ich leider wieder Richtung Karlsruhe abreisen.

Da die Bahn ab Karlsruhe stark verspätet war, ging es mit dem Regionalzug bis Rastatt und mit dem Taxi zum Flughafen. Die Boardkarte noch klassisch am Schalter abgeholt, bevor es durch die Sicherheitskontrolle zum Boarding ging.

Die Flugzeit verdoppelte sich beinahe aufgrund von starken Gegenwinden. Am Abend erreichte ich dann Hamburg, ehe es mit S-Bahn und Bus wieder nach Hause ging.

Share