Ein Tag in Stettin

Samstag

Die Anreise nach Stettin erfolgte mit dem Flixbus von Hamburg über Berlin. Als Unterkunft für die eine Nacht in der Stadt war da ibis ideal gelegen. Nachdem ich meine Sachen im Hotel ließ, machte ich mich direkt in die Stadt, zunächst kam ich an der Maritimen Behörde vorbei.

Maritime Behörde

Mein Weg führte mich weiter an verschiedenen historischen Gebäude vorbei, in denen heute verschiedene Institutionen ihren Sitz haben.

Ausblick aus dem Hotelzimmer

Zunächst ging es vorbei am Dom des Apostels Jakob (Bazylika Archikatedralna), auf der anderen Seite meines Standorts befindet sich das Berliner Tor (Plac Brama Portowa). Vorbei ging es am Postamt der Stadt.

Danach geht’s die Straße hinab zur katholischen Kirche des heiligen Johannes des Baptisten. Auf dem Weg zur Hakenterrasse komme ich am Nationalmuseum vorbei, auf dem Dach ist eine Ausstellung platziert worden. Der Rundgang führt mich an der Polizei und dem pommerschen Schloss entlang, viele Häuser haben sehr schöne Fresken über den Eingängen.

Fresko am Eingang eines Wohnhauses

Nachdem ich die letzten Stufen erklommen habe, kamen endlich die Gebäude oberhalb der Hakenterrasse in Sicht.

Da das Wetter nicht ganz so gut ist, suche ich einen Weg zum Café 22, mein Ziel befindet sich im Polska Żegluga Morska – Hochhaus. Ich bekam noch einen Fensterplatz und genoss bei Bier & Burger die Aussicht. Nebenbei kaufte ich mir noch ein Ticket zum Airport für den nächsten Tag.

Sonntag

Früh klingelt der Wecker, so hatte ich mir für heute doch noch was vorgenommen, was ich am Vortag nicht mehr ganz geschafft hatte. Der Himmel trotzte nur so vor herrlichem Blau, dazu Sonnenschein zum Erblinden. 
Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, verließ ich um 8 das Hotel für die zweite Stadtrunde. 

Maritime Behörde

Diesmal ging es zunächst bergab und über die Straße vorbei an der medizinischen Universität, dessen Glockenturm ich bereits gestern gesehen habe. Über die Brücke geht’s zum Dom, das Kopfsteinpflaster hinauf geht’s zum Pommerschen Schloss. 

Eigentlich habe ich noch einiges an Zeit, bevor ich zum Bahnhof muss, so entschließe ich mich, die Runde zu erweitern, die Hakenterrasse und die Gebäude bei Sonnenschein anzuschauen. Ich komme von oben, zunächst an der St. Peter und Paul Kirche, dem Nationalmuseum und dem Anklammer Tor vorbei. Der Markt befindet sich gerade im Aufbau, es werden überwiegend Pflanzen verkauft, die wenigen Stände, die auf Verpflegung hindeuten sind noch geschlossen. Ich steige die Stufen hinab, genieße die Stille und mache noch ein paar Bilder bei bestem Sonnenschein. 

Bis jetzt bin ich nur an geschlossenen Bäckershops und Cafés vorbei gelaufen. Also weiter im Programm, bzw. zurück Richtung Hotel, ich komme nochmal am Berliner Tor vorbei. Im Hotel frühstücke ich noch eine Kleinigkeit, bevor ich auschecke und Richtung Bahnhof gehe. Auf der Suche nach Szczecin PKP. Es wird schwierig, nichts ist ausgeschildert, die Haltestelle liegt rund 200m vor dem Bahnhof direkt neben den Gleisen. Hier bin ich gestern mit dem Flixbus angekommen. 

Mein Bus von Interglobus ist, gekennzeichnet als Follow Me, pünktlich. Die Namen werden abgehakt und es geht nach einem weiteren Stopp auf die Autobahn, wenn man dies so nennen darf. Nach rund 50 Minuten bin ich am kleinen Airport von Stettin. Gegenüber befindet sich die Endhaltestelle der Bahn, welche leider sehr unregelmäßig fährt.

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